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Fahrfläche

Kunst- und Einrad wird auf einer Fahrfläche ausgeführt, die bei internationalen Veranstaltungen 14 Meter lang und 11 Meter breit ist. Sie wird durch Seitenlinien begrenzt, diese dürfen nicht überfahren werden. Um den Mittelpunkt sind zwei Kreise mit einem Durchmesser von 4 Meter und 8 Meter aufgezeichnet. Eine Übung muss normalerweise eine Runde lang gezeigt werden. Bei einer normalen Runde muss man außerhalb des Vier-Meter-Kreises fahren. Bei einer Wechselrunde – wie bei einer 8 –muss zweimal über den Mittelpunkt gefahren werden und die beiden Schleifen müssen über den Acht-Meter-Kreis führen. Bei Sprüngen und Hocken ist es nicht vorgeschrieben, wo man sie fährt.

 

Disziplinen

Eine Kür im Einer-Kunstfahren besteht im Elitebereich (über 18 Jahre) und Junioren aus 30 Übungen, die aus einem international geltenden Reglement ausgewählt werden. Während der Zugehörigkeit zur Schülerklasse können bis zu 25 Übungen gezeigt werden. Die Übungen reichen von freien Ständen auf Sattel und Lenker über diverse Übungen, bei denen nur auf dem Hinterrad gefahren wird (diese Übungen nennt man Steiger) bis hin zum Sprung vom Sattel auf den Lenker oder einem Drehsprung auf dem Vorderrad.

Im Zweier-Kunstfahren werden die Übungen teilweise auf zwei Rädern und gemeinsam auf einem Rad dargeboten. Die Reihenfolge ist ins Ermessen der Sportler gestellt.

Beim Vierer und Sechser-Kunstradfahren auf dem Kunstrad nutzt jeder Sportler sein eigenes Rad. Es werden keine dem Turnen verwandten Übungen gezeigt, sondern verschiedene Figuren synchron gefahren. Diese Regelung gilt auch im Einradfahren.

 

Es gibt folgende Disziplinen:

Einer-Kunstfahren
Schülerinnen + Schüler + Juniorinnen + Junioren + Frauen + Männer

Zweier-Kunstfahren
Schülerinnen + Schüler + Juniorinnen + Junioren gemischt + Frauen + Männer gemischt

Vierer-Kunstfahren
Schülerinnen + Schüler + Juniorinnen + Junioren + Frauen + Männer

Vierer-Einradfahren
Schüler gemischt + Juniorinnen + Junioren + Frauen + Männer

Sechser-Kunstfahren
Schüler gemischt + Junioren gemischt + Elite gemischt

Sechser-Einradfahren
Schüler gemischt + Junioren gemischt + Elite gemischt

 

Meisterschaften

Nachfolgend sind die Meisterschaften aufgeführt, die unter Beachtung einer vorgegebenen Platzierung/ausgefahrene Punkte zur Startberechtigung der nachfolgenden Meisterschaft berechtigen:

Schüler

Junioren

Elite

Bezirks-Meisterschaft

Bezirks-Meisterschaft

Bezirks-Meisterschaft

Landes-Meisterschaft

Landes-Meisterschaft

Landes-Meisterschaft

Deutsche Meisterschaft

Halbfinale

Halbfinale

 

Deutsche Meisterschaft

Deutsche Meisterschaft

 

Europa-Meisterschaft

Weltmeisterschaft

 

Reglement

Die Vortragsdauer beträgt in allen Disziplinen und in allen Altersstufen fünf Minuten. Als zeitliche Orientierungshilfe wird die absolvierte Zeit vom Trainer bekannt gegeben.

Jede Übung hat einen Punktwert, welche die Schwierigkeit der Übung bezeichnet. Die Summe aller Punktwerte ergibt die Schwierigkeitspunktzahl. Dies ist der Ausgangswert für einen Wettkampf. Die Kür erhält so einen vorgegebenen Ablauf, dieser ist verbindlich und muss eingehalten werden. Ansonsten gibt es Punktabzüge.

Für die Abzüge ist ein Kampfgericht verantwortlich. Ein Kampfgericht besteht aus 2 Kampfrichtern als Ansager (Wertung) und entsprechend 2 Kampfrichtern als Schreiber. Diese bewerten fortlaufend die Kür. Ein Kampfrichter-Obmann führt die Aufsicht, regelt zweifelhafte Entscheidungen und sorgt für Angleichungen bei gravierend unterschiedlichen Wertungen der beiden Kampfgerichte

Es gibt Abzüge

bei der Schwierigkeit

-           wenn die Übung keine komplette Runde/ Wechselrunde gezeigt wird
-           bei Nichteinhalten der Reihenfolge
-           wenn die Übung nicht korrekt ausgeführt wird (nicht nach dem Reglement)
-           bei Zeitüberschreitung

und für die Ausführung

-           bei sichtbaren Unsicherheiten (Haltung, Fahrstil)
-           bei unsauberer Ausführung
-           bei Überfahren der Flächenbegrenzung
-           bei unkorrektem Abgang vom Rad (Fallenlassen des Rades am Ende der Kür)
-           bei Stürzen und Bodenberührungen

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