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13.09.14:

Mörfelden: jubelnde „Tempo“ Sportlerinnen:  „Das ist der Hammer“ - überragende Ergebnisse  beim Bundespokal Einradfahren!

In Mörfelden-Walldorf, einer Doppelstadt  im Drei-Städte-Eck Frankfurt-Wiesbaden-Darmstadt fand der Bundespokal im Einradsport statt. Diese nationale Spitzenveranstaltung stellt für die Einrad fahrenden Hallenradsportmannschaften die letzte Hürde vor der Deutschen Meisterschaft  dar und muss daher als eine der wichtigsten Saisonveranstaltung überhaupt angesehen werden.

Zwei Startberechtigungen hatten wir uns aufgrund der Ergebnisse im bisherigen Saisonverlauf erworben. Aufgrund der Arbeits-, Studien- und Urlaubszeiten waren die Vorbereitungsmöglichkeiten eher durchwachsen. Aber dennoch machte sich unsere Übungsleiterin Gudrun Schäfer-Nolte mit sechs Sportlerinnen bereits gewissenhaft morgens um 4.00 Uhr auf den Weg nach Hessen.

Im 4er Einradsport Frauen Elite traten 15 Teams an, um die begehrten Tickets für die Deutsche Meisterschaft zu bekommen. Aufgrund der eingereichten Schwierigkeiten war unser RSV-Quartett auf Rang 7 eingestuft. Doch trotz der frühen Abfahrtszeit waren Alexandra Düe, Carina Labrzycki, Anjuli Meier und Lara Schäfer-Nolte hellwach und konnten sich trotz starker Konkurrenz sogar auf Platz 6 verbessern. Mit diesem Ergebnis darf die Reise zur Deutschen Meisterschaft nach Denkendorf in Baden-Württemberg gebucht werden.

„Zu viert gut, aber zu sechst noch besser“ darf man den Auftritt unserer Tempo-Damen im 6er Einradsport Elite offene Klasse bezeichnen. Daria Miethe und Marina Winkelheide ergänzen das Quartett und wurden im Vorfeld der Veranstaltung auf Rang 4 eingestuft. Diese Top-Platzierung zu halten stand aber nicht im Hauptinteresse der Sportlerinnen. Vielmehr war es der unbändige Wille, zu sechst die Reise zur Deutschen Meisterschaft antreten zu dürfen. Entsprechend konzentriert der Auftritt. Und mit all ihrer Erfahrung lief es „wie am Schnürchen“, Übung für Übung wurde fehlerfrei gemeistert, und nach Ende der Vorführung und der Disziplin war nicht nur die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft erreicht, sondern aufgrund des 3. Platzes auch die Teilnahme an der abendlichen Finalrunde. Für diese Überraschung fehlten Trainerin Gudrun Schäfer-Nolte und ihren Schützlingen fast die Worte: „Das ist der Hammer“ war fast der einzige Ausspruch im Rahmen einer stillen Freude.

Die Finalrunde einer solchen nationalen Spitzenveranstaltung ist von einer besonderen Atmosphäre geprägt. Die teilnehmenden Mannschaften werden einzeln vorgestellt und vom Publikum mit viel Applaus empfangen. Dann beginnt die Vorbereitung für den erneuten Auftritt.  Erneut äußerst konzentriert begannen auch Alexandra Düe, Carina Labrzycki, Anjuli Meier, Daria Miethe, Lara Schäfer-Nolte und Marina Winkelheide ihren Auftritt. Ihre Freude über diesen Sonderauftritt spiegelte sich im gesamten Auftritt wieder. Die Leistung aus der Vorrunde wurde um über zehn Punkte mehr überboten und es bedurfte schon persönlichen Bestleistungen der Favoriten aus Mörfelden und Denkendorf, um die Plätze 1 und 2 zu verteidigen. Doch für die Liemer Frauen fühlte sich der erreichte dritte Platz fast schon wie der Sieg an.

Nun heißt es weitertrainieren für die Deutsche Meisterschaft Mitte Oktober in Denkendorf. Beflügelt der großartige, und zugleich auch verdiente, Erfolg, das Liemer Erfolgsteam bei der diesjährigen Deutschen Meisterschaft eine gute Platzierung zu erreichen?

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